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Arch Linux ARM / Raspberry Pi Partitionslayout ändern

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Da erweiterte Partitionen einer verketteten Liste entsprechen, halte nich nicht mehr soviel davon. Man ist schon recht flexibel, aber fliegt eine Partition fort, folgen ihr die anderen nach… Ein Grund für mich das Partitionslayout für meinen Raspberry Pi zu ändern, den ich mit dem Default Arch Linux Image installiert hatte.

Vorhanden ist eine 16 GB SD Karte, auf der ich hier werkele.
Und los geht´s:

fdisk /dev/mmcblk0

Eine neue primäre Partition anlegen (so groß wie root werden soll).
-> Die Partition liegt zwischen der FAT Partition und der Extended Partition.
Diese wird dann mmcblk0p3

Die Änderungen schreiben. Wenn die Partitionstabelle nicht aktualisiert werden kann, weil sie z.B. noch in Benutzung ist hilft ein Reboot.

wenn die Partitionstabelle erkannt wird:

mkfs.ext4 /dev/mmcblk0p3

dann bei gleicher Größe ein:

dd if=/dev/mmcblk0p5 of=/dev/mmcblk0p3

um den Inhalt 1:1 zu schreiben. Ansonsten tat´s bei mir auch ein einfacher rsync auf die formatierte Partition.

Danach noch in /boot/cmdline.txt die Rootpartition anpassen von

root=/dev/mmcblk0p5 rootfstype=ext4

zu

root=/dev/mmcblk0p3 rootfstype=ext4

und dann neu booten. Wenn alles klappt nutzen wir jetzt mmcblk0p3 als root und können die alte Partition entfernen. Damit kann man dann beliebig umpartitionieren, sodass z.B. ein solches Layout aus primären Partitionen (max 4 möglich) dabei herauskommt.

/dev/mmcblk0p1 – bootpartition mit fat
/dev/mmcblk0p2 – Swappartition, sollte dem Pi mal der RAM ausgehen
/dev/mmcblk0p3 – Meine Rootpartition
/dev/mmcblk0p4 – In dem Fall eine Speicherpartition, in der Daten liegen und gesynct werden sollen.

z.B. hier konkret:

Disk /dev/mmcblk0: 14.7 GiB, 15719727104 bytes, 30702592 sectors
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: dos
Disk identifier: 0x417ee54b

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/mmcblk0p1 2048 186367 92160 c W95 FAT32 (LBA)
/dev/mmcblk0p2 186368 3667967 1740800 82 Linux swap / Solaris
/dev/mmcblk0p3 3667968 12056575 4194304 83 Linux
/dev/mmcblk0p4 12056576 30702591 9323008 83 Linux

Soweit so gut 🙂

Ich werde das ganze demnächst aber wohl eh wieder über den Haufen schmeissen, weil ich recht viel gelesen habe, dass bei einer Übertaktung des Pi (worunter die Garantie übrigens NICHT leidet, wenn man sich an die Profile hält) SD-Karten korrumpieren. Daher möchte ich für die Übertaktungsversuche das System auf einem USB Stick auslagern.

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