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Kurztipp: Netcup VPS 10

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Netcup bietet derzeit ein Angebot für besonders kleine Vserver. Dabei ist unter anderem der „VPS 10“, eine virtuelle Maschine mit 128MB Ram und 10GB Raid1 Platte, sowie einem virtuelen CPU-Kern. Dabei gibt es einige Fallstricke zu beachten…

Gentoo:

Für die Installation wollte ich eine Distribution nehmen, von der ich glaube, dass ich eine Menge Kontrolle habe und griff etwas unüberlegt zu Gentoo. Das ist soweit kein Problem, die LiveCD bootet, doch bereits beim formatieren der Platte mit ext4 steigt mkfs.ext4 /dev/sda3 mit
Writing inode tables: done
Creating journal (32768 blocks): killed
aus.

Daher gleich der Tipp, als allererstes die Swappartition mittels „mkswap /dev/sda2“ formatieren und über „swapon /dev/sda2“ bereits bei der Installation nutzen.

Arch Linux:

Nachdem ich hier die Swappartition schon 2GB groß gemacht hatte, beim ersten Pacman Upgrade direkt ein Problem:
==> Starting build: 4.7.2-1-ARCH
-> Running build hook: [base]
-> Running build hook: [udev]
-> Running build hook: [modconf]
-> Running build hook: [block]
==> WARNING: Possibly missing firmware for module: aic94xx
==> WARNING: Possibly missing firmware for module: wd719x
-> Running build hook: [filesystems]
-> Running build hook: [keyboard]
-> Running build hook: [fsck]

gzip: /tmp/mkinitcpio.UVRKNd/root/lib/modules/4.7.2-1-ARCH/kernel/lpfc.ko: No space left on device
==> Generating module dependencies
depmod: ERROR: Could not create index 'modules.alias'. Output is truncated: No space left on device
==> Creating gzip-compressed initcpio image: /boot/initramfs-linux-fallback.img
==> WARNING: errors were encountered during the build. The image may not be complete.

Tmpfs ist zu klein und wird in der Regel mit der halben Ramgröße automatisch angelegt. D.h. 58MB waren dann doch zu wenig 😉

Von Hand kann man (Swap bitte groß genug machen) über:
mount -o remount,size=512M,noatime /tmp
mehr Speicher an den Tmpfsmountpunkt zuweisen. In /etc/fstab kann das dann über
mpfs /tmp tmpfs nodev,nosuid,size=512M 0 0
bootfest gemacht werden.

Auf diese Weise sollte zumindest das System an dieser Stelle bootbar bei einem Upgrade bleiben.

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